Der perfekte Lebenslauf

Lebenslinien. Für jeden Menschen verlaufen sie anders. Schule, Ausbildung, der Einstieg in die Berufswelt – jeder von uns geht seinen eigenen Weg. Dabei muss es auch erlaubt sein, sich auf verschiedenen Gebieten auszuprobieren, Scheitern inklusive. Wichtig ist es, dass du beim Verfassen deines Lebenslaufs authentisch bleibst. Dass du „Mut zur Lücke“ beweist, indem du Auszeiten ehrlich hinzufügst. Und dass du die Chance erkennst, die sich mit einer gut strukturierten Lebenslauf Vorlage von lebenslaufmuster.de ergeben: Dass du dich und deine Stärken mit einem professionellen Lebenslauf bestmöglich präsentierst!

Der AufbauLebenslauf

Bei uns in Deutschland hat sich seit vielen Jahren der tabellarische Lebenslauf durchgesetzt. In zwei Spalten wird aufgereiht, was für die Wunschfirma relevant ist: persönliche Daten, Anschrift, Daten zur Erreichbarkeit, Berufspraxis, Berufsausbildung, eventuell weiterführende Seminare und Kurse, zusätzliche Qualifikationen – auch Hard Skills genannt -, Soft Skills und Hobbys, sofern sie für die offene Stelle wichtig sind.

Persönliche Daten im Lebenslauf

Jeder Lebenslauf beginnt mit den persönlichen Daten. Dazu gehören: Vor- und Nachname; wenn vorhanden, der akademischen Grad; Wohnadresse; die Telefonnummer, unter der du am besten zu erreichen bist; eine gültige E-Mail-Adresse, und – wenn du möchtest – vielleicht auch noch eine Skype-Adresse. Wichtig sind zudem dein Geburtsdatum und deine Staatsbürgerschaft.

Diese Daten musst du im Lebenslauf nicht mehr angeben: die Namen der Eltern und deine Religionszugehörigkeit. Gemäß dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ist es auch nicht erforderlich, Angaben zu deinem Familienstand zu machen. Insbesonders weibliche Bewerberinnen machen sich häufig Sorgen, benachteiligt zu werden, sobald sie erwähnen, dass sie Alleinerzieherinnen von einem Kind oder mehreren Kindern sind. Wir sind der Meinung: Mach lieber ehrliche Angaben! Letztendlich müssen ja im Falle einer Anstellung alle Fakten auf den Tisch. Mehr zum Thema „Persönliche Daten“ findest du hier.

Antichronologische Gliederung

Anti- was? „Antichronologisch“ bedeutet so viel wie „von rückwärts aufgerollt“. Das heißt: Bei der Auflistung deiner schulischen und beruflichen Stationen beginnst du immer mit dem, was du aktuell gerade machst. Die zuletzt abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung wird ebenfalls als erstes genannt. Solltest du zur Zeit keiner Arbeit nachgehen, musst du auch das angeben. Am besten so: „09/2016 – heute: stellensuchend“. Vergiss nicht, auch immer die Monate mit anzugeben. Auf diese Weise sind deine Lebensstationen am besten nachvollziehbar. In unseren Lebenslauf Mustern sind die Platzhalter dafür schon passend vorgegeben, zum Beispiel: 01/2014 – 11/2016.

Ein Foto: Bitte lächeln!

In jedem Lebenslauf Muster gibt es einen Platzhalter für ein Bewerbungsfoto. Gemäß des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) aus dem Jahr 2006 ist es nicht erforderlich, ein Foto einzureichen. Wir von lebenslaufmuster.de empfehlen dir das jedoch unbedingt!

Ein Foto mit einem gewinnbringenden Lächeln kann ein Türöffner sein
Und du möchtest doch nichts unversucht lassen, um deinen Traumjob zu ergattern, oder etwa nicht?

Berufspraxis oder Schulausbildung: Reihung je nach Aktualität

Nach den persönlichen Daten folgt im Lebenslauf entweder die Darstellung der Berufspraxis oder jene der Schulbildung. Wenn du gerade von der Schule abgegangen bist und noch keine Berufspraxis vorzuweisen hast, kommt die Schulbildung zuerst. Solltest du Praxis in Ferialjobs gesammelt haben, empfehlen wir von lebenslaufmuster.de, diese Jobs im Block nach der Schulbildung anzuführen. Wenn du schon einige Jahre fest angestellt bist, solltest du mit der Berufspraxis beginnen und danach Angaben zu deiner Schulausbildung machen. Weitere Informationen findest du hier.

Was solltest du unter „Berufspraxis“ und „Schulausbildung“ alles anführen?

In der linken Spalte der Lebenslauf Vorlage listest du die Jahreszahlen auf. Wie schon weiter oben ausgeführt, immer antichronologisch! In der rechten Spalte gibst du den Namen und den Ort der Firma an, bei der du angestellt bist oder warst. Darunter beschreibst du – am besten in Listenform – die wichtigsten Tätigkeiten, die dir dort übertragen wurden. Unsere Lebenslauf Muster machen es dir leicht: Beispiele sind in den Vorlagen schon vorhanden. Achte darauf, dass bei der Gliederung keine Lücken entstehen! Solltest du dir einmal eine Auszeit genommen, in einer Umschulung oder stellensuchend gewesen sein, dann schreib zum Beispiel: „01/2016 – 07/2016 – Umschulung zur/zum …“. Auch bei der Schul- und Berufsausbildung führst du die Schule oder die Ausbildung, die du zuletzt abgeschlossen hast, als erstes an. Ganz wichtig: Du musst auch Datum und Art deines Abschlusses anführen. Aber keine Sorge – auch dafür erinnern dich Beispiele in unseren Vorlagen!

Weiterführende Kurse oder Seminare

Mit zusätzlich besuchten Kursen oder Seminaren punktest du immer! Wie auch bei der Schul- und Berufsausbildung reihst du die Daten antichronologisch. In der rechten Spalte gibst du an, um welche Art der Ausbildung es sich gehandelt hat und an welchem Institut du sie absolviert hast. Wenn du den Kurs mit einer Prüfung abgeschlossen hast, dann gibt auch das an, zum Beispiel: „Abschluss am (Datum) mit Diplom“.

Hard Skills

„Hard Skills“ ist die moderne Bezeichnung für „Kenntnisse“ in gängigen Lebenslauf Mustern. Darunter fallen unter anderem: Wissen in Bezug auf EDV (betrifft Hard- und Software), Sprachkenntnisse und Führerscheine. Es macht durchaus Sinn, näher auszuführen, wie gut du etwa das Programm Microsoft Word beherrschst. Hier kannst du dich beispielsweise selbst benoten (Grundkenntnisse – sehr gut – gut oder Ähnliches).

Für Sprachen gibt es gemäß des Europäischen Sprachenpasses die Einteilung in Gruppen von von A1 bis C2. Gruppe A steht für elementare Sprachverwendung, Gruppe B für selbstständige Sprachverwendung und Gruppe C für kompetente Sprachverwendung. Andernfalls kannst du auch dieses Bewertungssystem verwenden: (ausbaufähige) Grundkenntnisse – Schulkenntnisse – gute Kenntnisse – fließend – verhandlungssicher – Nearly Native – Native Speaker.

Soft Skills

Ergänze deine Lebenslauf Vorlage mit der Beschreibung deiner Soft Skills! Soft Skills betreffen deine Persönlichkeit und gehen über deine fachlichen Qualifikationen – also deine Hard Skills – hinaus. Als Zwischenüberschrift musst du im Lebenslauf nicht unbedingt den Begriff „Soft Skills“ verwenden. Unter dem Titel „Persönliche Fähigkeiten und Kompetenzen“ kannst du Eigenschaften wie Selbstvertrauen oder Selbstdisziplin anführen. „Soziale Fähigkeiten und Kompetenzen“ geben Aufschluss über deine Teamfähigkeit, Menschenkenntnis oder Empathie. Unter „Methodische Fähigkeiten und Kompetenzen“ fallen Eigenschaften wie Organisationstalent, Präsentationstalent oder die Herangehensweise an Problemlösungen. Wichtig ist, anzuführen, wo du die besonderen Fähigkeiten erworben oder vertieft hast.
Mehr zu diesem Thema findest du hier.

Schluss

Am Ende einer jeden Lebenslauf Vorlage findest du einen Platzhalter für eine Unterschrift sowie für Ort und Datum. Beides ist kein Muss. Wir von lebenslaufmuster.de empfehlen jedoch, deinen Lebenslauf mit einem aktuellen Datum abzuschließen und deine Unterschrift hinzuzufügen. Wenn du deine Bewerbungsunterlagen per E-Mail einreichst, genügt ein Scan, den du als Bild einfügst. Diese Elemente verleihen deinem Dokument eine professionelle Note und lassen erkennen, dass alle gelieferten Informationen auf dem neuesten Stand sind.

Für welches Lebenslauf Muster du dich auch entscheidest: Nimm dir Zeit für das Sammeln deiner Daten und bei der Gestaltung deiner Unterlagen! Geübte Personalchefs erkennen die Mühe, die du dir damit gemacht hast. Wir von lebenslaufmuster.de freuen uns, dass wir dich mit unseren Vorlagen bei deiner Bewerbung unterstützen dürfen und wünschen dir viel Erfolg!

Farben und Schriftarten

In deinen Lebenslauf darf ruhig auch ein bisschen Farbe! Welche Lieblingsfarbe hast du? Sie spiegelt unter Umständen einen Teil deiner Persönlichkeit wider: So steht die Farbe Rot für Energie und Leidenschaft. Bau vermittelt Ruhe, Grün strahlt Optimismus aus und Gelb steht für Kreativität. Sehr bodenständige Menschen wählen gerne Brauntöne. Als geeignete Schriftarten empfehlen wir: Arial, Helvetica, Calibri, Tahoma, Trebuchet, Verdana, Alegreya Sans oder Josefin Sans. Gerne kannst du für Überschriften und Fließtext zwei Schriftarten kombinieren. Achte jedoch darauf, dass du nicht mehr als zwei unterschiedliche Schriftarten verwendest! Die Schriftgröße richtet sich je nach Schriftart. Am besten, du stufst Hauptüberschrift, Überschriften und Fließtext in Zweierstufen ab, also entweder 15-13-11 oder 14-12-10.