Die Anrede im Anschreiben

Die Anrede dient dazu, den Empfänger direkt anzusprechen und Kontakt aufzunehmen. Vergesse daher niemals die Anrede in deinem Anschreiben und achte unbedingt darauf, dass der Name des Adressaten stimmt.

Die Anrede steht unter dem Betreff und wird durch eine Leerzeile vom Text des Briefes getrennt. Nach der Anrede steht ein Komma (kein Punkt oder Ausrufezeichen). Aus diesem Grund wird der weitere Text des Anschreibens klein begonnen, es sei denn, er beginnt mit der Höflichkeitsform „Sie“.

Sehr geehrter Herr Meyer,

mit Freude habe ich gelesen, dass Sie erfahrene und engagierte neue Mitarbeiter…

Wie eine moderne Anrede aussieht

Auch wenn sie etwas förmlich und distanziert klingen, werden die Formulierungen „Sehr geehrte Frau…/Sehr geehrter Herr…“ beziehungsweise „Sehr geehrte Damen und Herren“ nach wie vor am häufigsten verwendet. Mit diesen Anredeformen machst du auf jeden Fall nichts falsch und bist auf der sicheren Seite.

Wenn es zu deiner Persönlichkeit und zum Unternehmen passt, bei dem du dich bewirbst, dann kannst du aber auch etwas weniger förmlich auftreten und eine lockerere Anrede wählen. Zum Beispiel:

  • Guten Tag, Herr Meyer
  • Hallo, sehr geehrte Frau Schmidt
  • Hallo Frau Müller

Da die letzte Variante doch schon recht persönlich und locker ist, bietet sie sich vor allem dann an, wenn du bereits im Vorfeld Kontakt mit der Person hattest. Ganz besonders dann, wenn der Austausch positiv, freundlich und interessant war. Knüpfe daran an und nutze diese Tatsache, um gleich in der Anrede einen persönlichen Tonfall anzuschlagen. In diesem Fall wirkt es eher merkwürdig, mit einem distanzierten „Sehr geehrte Frau XY/Sehr geehrter Herr XY“ angesprochen zu werden.

Was man beim Empfängernamen beachten sollte

AnredeWenn dir der Name des Ansprechpartners bekannt ist (entweder aus der Anzeige oder weil du ihn über die Homepage oder telefonisch herausgefunden hast), solltest du ihn auf jeden Fall in die Anrede einbauen. Sehr wichtig ist, dass du den Namen richtig schreibst und einen akademischen Grad nicht einfach unter den Tisch fallen lässt. Das unpersönliche „Sehr geehrte Damen und Herren“ solltest du nur verwenden, wenn du den Namen deines Ansprechpartners nicht herausfinden konntest.

Ein absolutes No-Go ist es, den Empfänger mit einem komplett falschen Namen anzusprechen. Dies kommt leider oft vor, wenn man ein anderes Anschreiben als Vorlage verwendet und vergessen hat, den ursprünglichen Namen zu überschreiben. Wir empfehlen dir daher unbedingt dein Anschreiben vor dem Verschicken diesbezüglich noch einmal sehr genau zu kontrollieren.